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Die Entwicklung der Tourenski wurde in den letzten Jahren massgeblich von den Entwicklungen im Freeride Sektor beeinflusst. Die Skitourenski bekamen breitere Taillierungen... mehr erfahren »
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Die Entwicklung der Tourenski wurde in den letzten Jahren massgeblich von den Entwicklungen im Freeride Sektor beeinflusst. Die Skitourenski bekamen breitere Taillierungen und auch die Schaufelgeometrien der Tourenski wurden verändert. Breite Rockerschaufeln kommen auch zunehmend im Skitourenski Sektor zum Einsatz. Tourenski unterscheiden sich in ihrem Einsatzbereich. Für lange hochalpine Touren benötigt man leichte Tourenski da mit zunehmender Dauer des Aufstieges das Gewicht eine immer stärkere Rolle spielt. Viele Tourengeher wollen auch mal auf der Piste unterwegs sein, dann sind Tourenski mit stabilen Abfahrtseigenschaften auf harter Piste notwendig. Für den Freeride orientierten Tourengeher bietet sich ein breites Spektrum an Tourenski mit breiten Taillen und Rockerschaufeln. In der Summe lässt sich sagen dass der klassische Allround Tourengeher inzwischen Tourenski wählt mit Taillierungen von 75 - 85mm, der Freeride orientierte Tourengeher ab 84 mm bis teilweise über  105mm.

  

 

Tourenski Ratgeber

 

Das Thema Skitouren bzw. Skibergsteigen, d.h. Aufsteigen mit eigener Kraft und Abfahren in mehr oder weniger unberührter Natur, boomt mehr denn je. Ob auf, neben oder weit abseits von Skipisten - Skitourengehen bzw. Skibergsteigen stellt sich immer mehr als dynamischer Prozess dar und lässt sich mittlerweile in verschiedene Kategorien bzw. Leistungs- und Könnerstufen aufteilen. Dem entsprechend hat sich die Skiindustrie auf diese Evolution eingestellt und bietet Tourenski für alle Geschmäcker bzw. Ausrichtungen an.

 

Ski Kategorien

Bei der Beurteilung von Tourenski möchten wir an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung leisten und unterscheiden zur leichteren Entscheidungsfindung in 3 Kategorien:

Klassische-Tourenski58d25233f1297

1 – Klassische Tourenski mit einer Breite bis 82mm unter der Bindung für längere, aufstiegsorientierte Skitouren.

Moderne-Tourenski58d252414ff9b

2 – Moderne Tourenski mit einer Breite zwischen 82 und 92mm für klassische Tagestouren, welche jedoch auch auf Pisten oder im Einstieg zum Freeriden sehr gut geeignet sind.

Freeride-Ski58d2525133645

3 – Freerideski mit mehr als 92mm Breite unter der Bindung für abfahrtsorientierte Könner bzw. Freerider

 

 

Gewicht

Gewicht-Tourenski-258d253a996706
Das Thema Gewicht spielt natürlich Kategorie übergreifend bei allen Modellen nach wie vor eine große Rolle. Niemand möchte mehr als unbedingt nötig den Berg hochschleppen. Allerdings haben extreme Leichtbauweisen (je Paar weniger als 2000g) meistens auch nur einen nennenswerten Vorteil: wenig Gewicht! Skitourengeher welche sich für so ein "Klettermodell" entscheiden, sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass diese Modelle in Sachen Abfahrtsperformance wie Laufruhe, Kantenstabilität und Pistentauglichkeit mehr oder weniger große Nachteile aufweisen. Die These "Masse ist Klasse bei der Abfahrt" versuchen wir in jede Skiberatung einfließen zu lassen. In wie weit der Einzelne das Thema Abfahrt oder Aufstieg für sich persönlich als wichtig einstuft, kann natürlich nur er selbst beantworten.

 

 

Wichtige Fragen

Abseits und Piste:
Möchte ich einen reinrassigen Tourenski und diesen eben auch nur für Skitouren benutzen oder plane ich mit meinem Neukauf auch das Thema "Pistenskilauf" abzudecken?

Höhenambition:
Werde ich regelmäßig Skitouren mit mehr als 1000 Höhenmetern bewältigen oder bevorzuge ich eher gemäßigteres Gelände?

Freeriden:
Wo werde ich mich i.d.R. bewegen? Plane ich klassische Skitouren in der näheren Umgebung bis max. 1000 Höhenmetern, bei denen nur relativ selten mit traumhaften "Powder-Verhältnissen" zu rechnen ist oder bin ich auch bereit einen gewissen Zeitaufwand per Auto zu betreiben, um mir meinen "Traumhang" zu suchen?

Gewicht:
Wie schwer bin ich? Es stellt in der Abfahrtstauglichkeit eines Skis einen großen Unterschied dar, ob er von einer Person mit 50 kg oder 90 kg bewegt wird. Bedenken Sie hier auch den Gewichtszuwachs durch Bindung, Schuhe, Kleidung und v.a. Rucksack mit VS-Ausrüstung!

 

 

Grundsätzlich gilt

Je kürzer und leichter (einhergehend mit schmäler) der Ski, desto aufstiegsorientierter sollte man sich einstufen, vor allem auch was die technische Schwierigkeiten (Spitzkehren) der Touren angeht. In Sachen Abfahrtsperformance müssen bei den absoluten Leichtgewichten (v.a. Racemodellen) natürlich Einschränkungen bedacht werden.

 

 

Längenauswahl

Mehrere Kriterien sind hier zu beachten:

La-ngenauswahl-Tourenski58d25278abc1a

Bei der Längenauswahl eines Tourenskis möchten wir unter Berücksichtigung aller o.g. Gesichtspunkte bzw. individueller Wünsche und Gegebenheiten folgende Empfehlung weitergeben:

La-ngenempfehlung-Skitouren58d2528c0e395

 

Fachjargon

Abschließend möchten wir an dieser Stelle noch die wichtigsten "Fremdwörter" in Sachen Skibau im heutigen "Skilatein" erläutern. Da hier immer mehr Anglizismen Einzug halten und der jeweilige Fachjargon für Otto Normalverbraucher teilweise schwer verständlich erscheint, ist es uns an dieser Stelle ein Anliegen, zumindest die wichtigsten und immer wieder verwendeten Fachwörter zu erläutern:

Radius/Taillierung:
Die jeweils breitesten Stellen eines Skis vorne (im Schaufelbereich), in der Mitte (Taille) und am Skiende (Tail) nennt man Taillierung oder Sidecut. Das damit verbundene Verhältnis zur Länge des Skis ergibt den Radius (Kurvenradius) des Skis, welcher jedoch nur als Richtwert angesehen werden kann, da er natürlich von der jeweiligen Schräglage des Fahrers abhängig ist.

 

Flex:
Der Flex bezeichnet die Biegefestigkeit eines Skis. Je nach Verarbeitungsmaterialien wie Holz, Carbon, Glasfaser, Metalleinlagen etc. wird der Flex härter (positiv bei harten, pistenähnlichen Verhälnissen) oder weicher (ideal bei weichen Bedingungen, Pulverschnee). Vor allem das Gewicht und das Fahrkönnen des Fahrers spielen hier natürlich eine große Rolle.

Sandwich-Bauweise:
Hier wird eine sehr hochwertige und vor allem langlebige Innenkonstruktion des Skis beschrieben. Eine Sandwich-Bauweise bescheinigt dem Ski einen qualitativ sehr hochwertigen Mehrlagenaufbau mit dem Herzstück eines Skis, nämlich dem Holzkern. Verwendet wird hier aus Gründen des niedrigeren Gewichts meistens Leichtholz wie z.B. Esche oder Paulownia.

Sidewall-Konstruktion:
Bei der Seitenwangen Konstruktion werden auf dem Holzkern bzw. auf die Mehrlagenkonstruktion seitlich jeweils spezielle Holz.- oder Kunststoffleimer angebracht und verpresst. Dies erhöht die Kantengriffigkeit meist wesentlich und schützt den Ski dauerhaft vor Feuchtigkeit und Schlägen.

Camber:
Unter Camber versteht man die "Vorwölbung" bzw. die "Vorspannung" eines Skis zwischen Skischaufel vorne und Skiende hinten. Mehr Vorspannung hilft sportlichen Fahrern mehr Druck auf den Ski ausüben zu können und sorgt für besseren Kantengriff (mehr Widerstand), vor allem bei den heutigen Carvingmodellen.

 

Rocker:
Damit wird eine negative (U-förmige) Vorspannung im Schaufelbereich (Tip-Rocker), am Skiende (Tail-Rocker) oder auch über die gesamte Skilänge (Full Size Rocker) bezeichnet. Der große Vorteil von Rocker-Konstruktionen, besonders im Touren.- und Freeridesegment, ist das damit verbundene, erhöhte Auftriebsverhalten bei Tief.- oder Naßschneeverhältnissen.

 

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Die Entwicklung der Tourenski wurde in den letzten Jahren massgeblich von den Entwicklungen im Freeride Sektor beeinflusst. Die Skitourenski bekamen breitere Taillierungen und auch die Schaufelgeometrien der Tourenski wurden verändert. Breite Rockerschaufeln kommen auch zunehmend im Skitourenski Sektor zum Einsatz. Tourenski unterscheiden sich in ihrem Einsatzbereich. Für lange hochalpine Touren benötigt man leichte Tourenski da mit zunehmender Dauer des Aufstieges das Gewicht eine immer stärkere Rolle spielt. Viele Tourengeher wollen auch mal auf der Piste unterwegs sein, dann sind Tourenski mit stabilen Abfahrtseigenschaften auf harter Piste notwendig. Für den Freeride orientierten Tourengeher bietet sich ein breites Spektrum an Tourenski mit breiten Taillen und Rockerschaufeln. In der Summe lässt sich sagen dass der klassische Allround Tourengeher inzwischen Tourenski wählt mit Taillierungen von 75 - 85mm, der Freeride orientierte Tourengeher ab 84 mm bis teilweise über  105mm.

  

 

Tourenski Ratgeber

 

Das Thema Skitouren bzw. Skibergsteigen, d.h. Aufsteigen mit eigener Kraft und Abfahren in mehr oder weniger unberührter Natur, boomt mehr denn je. Ob auf, neben oder weit abseits von Skipisten - Skitourengehen bzw. Skibergsteigen stellt sich immer mehr als dynamischer Prozess dar und lässt sich mittlerweile in verschiedene Kategorien bzw. Leistungs- und Könnerstufen aufteilen. Dem entsprechend hat sich die Skiindustrie auf diese Evolution eingestellt und bietet Tourenski für alle Geschmäcker bzw. Ausrichtungen an.

 

Ski Kategorien

Bei der Beurteilung von Tourenski möchten wir an dieser Stelle eine kleine Hilfestellung leisten und unterscheiden zur leichteren Entscheidungsfindung in 3 Kategorien:

Klassische-Tourenski58d25233f1297

1 – Klassische Tourenski mit einer Breite bis 82mm unter der Bindung für längere, aufstiegsorientierte Skitouren.

Moderne-Tourenski58d252414ff9b

2 – Moderne Tourenski mit einer Breite zwischen 82 und 92mm für klassische Tagestouren, welche jedoch auch auf Pisten oder im Einstieg zum Freeriden sehr gut geeignet sind.

Freeride-Ski58d2525133645

3 – Freerideski mit mehr als 92mm Breite unter der Bindung für abfahrtsorientierte Könner bzw. Freerider

 

 

Gewicht

Gewicht-Tourenski-258d253a996706
Das Thema Gewicht spielt natürlich Kategorie übergreifend bei allen Modellen nach wie vor eine große Rolle. Niemand möchte mehr als unbedingt nötig den Berg hochschleppen. Allerdings haben extreme Leichtbauweisen (je Paar weniger als 2000g) meistens auch nur einen nennenswerten Vorteil: wenig Gewicht! Skitourengeher welche sich für so ein "Klettermodell" entscheiden, sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass diese Modelle in Sachen Abfahrtsperformance wie Laufruhe, Kantenstabilität und Pistentauglichkeit mehr oder weniger große Nachteile aufweisen. Die These "Masse ist Klasse bei der Abfahrt" versuchen wir in jede Skiberatung einfließen zu lassen. In wie weit der Einzelne das Thema Abfahrt oder Aufstieg für sich persönlich als wichtig einstuft, kann natürlich nur er selbst beantworten.

 

 

Wichtige Fragen

Abseits und Piste:
Möchte ich einen reinrassigen Tourenski und diesen eben auch nur für Skitouren benutzen oder plane ich mit meinem Neukauf auch das Thema "Pistenskilauf" abzudecken?

Höhenambition:
Werde ich regelmäßig Skitouren mit mehr als 1000 Höhenmetern bewältigen oder bevorzuge ich eher gemäßigteres Gelände?

Freeriden:
Wo werde ich mich i.d.R. bewegen? Plane ich klassische Skitouren in der näheren Umgebung bis max. 1000 Höhenmetern, bei denen nur relativ selten mit traumhaften "Powder-Verhältnissen" zu rechnen ist oder bin ich auch bereit einen gewissen Zeitaufwand per Auto zu betreiben, um mir meinen "Traumhang" zu suchen?

Gewicht:
Wie schwer bin ich? Es stellt in der Abfahrtstauglichkeit eines Skis einen großen Unterschied dar, ob er von einer Person mit 50 kg oder 90 kg bewegt wird. Bedenken Sie hier auch den Gewichtszuwachs durch Bindung, Schuhe, Kleidung und v.a. Rucksack mit VS-Ausrüstung!

 

 

Grundsätzlich gilt

Je kürzer und leichter (einhergehend mit schmäler) der Ski, desto aufstiegsorientierter sollte man sich einstufen, vor allem auch was die technische Schwierigkeiten (Spitzkehren) der Touren angeht. In Sachen Abfahrtsperformance müssen bei den absoluten Leichtgewichten (v.a. Racemodellen) natürlich Einschränkungen bedacht werden.

 

 

Längenauswahl

Mehrere Kriterien sind hier zu beachten:

La-ngenauswahl-Tourenski58d25278abc1a

Bei der Längenauswahl eines Tourenskis möchten wir unter Berücksichtigung aller o.g. Gesichtspunkte bzw. individueller Wünsche und Gegebenheiten folgende Empfehlung weitergeben:

La-ngenempfehlung-Skitouren58d2528c0e395

 

Fachjargon

Abschließend möchten wir an dieser Stelle noch die wichtigsten "Fremdwörter" in Sachen Skibau im heutigen "Skilatein" erläutern. Da hier immer mehr Anglizismen Einzug halten und der jeweilige Fachjargon für Otto Normalverbraucher teilweise schwer verständlich erscheint, ist es uns an dieser Stelle ein Anliegen, zumindest die wichtigsten und immer wieder verwendeten Fachwörter zu erläutern:

Radius/Taillierung:
Die jeweils breitesten Stellen eines Skis vorne (im Schaufelbereich), in der Mitte (Taille) und am Skiende (Tail) nennt man Taillierung oder Sidecut. Das damit verbundene Verhältnis zur Länge des Skis ergibt den Radius (Kurvenradius) des Skis, welcher jedoch nur als Richtwert angesehen werden kann, da er natürlich von der jeweiligen Schräglage des Fahrers abhängig ist.

 

Flex:
Der Flex bezeichnet die Biegefestigkeit eines Skis. Je nach Verarbeitungsmaterialien wie Holz, Carbon, Glasfaser, Metalleinlagen etc. wird der Flex härter (positiv bei harten, pistenähnlichen Verhälnissen) oder weicher (ideal bei weichen Bedingungen, Pulverschnee). Vor allem das Gewicht und das Fahrkönnen des Fahrers spielen hier natürlich eine große Rolle.

Sandwich-Bauweise:
Hier wird eine sehr hochwertige und vor allem langlebige Innenkonstruktion des Skis beschrieben. Eine Sandwich-Bauweise bescheinigt dem Ski einen qualitativ sehr hochwertigen Mehrlagenaufbau mit dem Herzstück eines Skis, nämlich dem Holzkern. Verwendet wird hier aus Gründen des niedrigeren Gewichts meistens Leichtholz wie z.B. Esche oder Paulownia.

Sidewall-Konstruktion:
Bei der Seitenwangen Konstruktion werden auf dem Holzkern bzw. auf die Mehrlagenkonstruktion seitlich jeweils spezielle Holz.- oder Kunststoffleimer angebracht und verpresst. Dies erhöht die Kantengriffigkeit meist wesentlich und schützt den Ski dauerhaft vor Feuchtigkeit und Schlägen.

Camber:
Unter Camber versteht man die "Vorwölbung" bzw. die "Vorspannung" eines Skis zwischen Skischaufel vorne und Skiende hinten. Mehr Vorspannung hilft sportlichen Fahrern mehr Druck auf den Ski ausüben zu können und sorgt für besseren Kantengriff (mehr Widerstand), vor allem bei den heutigen Carvingmodellen.

 

Rocker:
Damit wird eine negative (U-förmige) Vorspannung im Schaufelbereich (Tip-Rocker), am Skiende (Tail-Rocker) oder auch über die gesamte Skilänge (Full Size Rocker) bezeichnet. Der große Vorteil von Rocker-Konstruktionen, besonders im Touren.- und Freeridesegment, ist das damit verbundene, erhöhte Auftriebsverhalten bei Tief.- oder Naßschneeverhältnissen.

 

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